News - OOE Automobilslalom-Cup

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Nachruf Mag. Klaus Reitter

 
 

Fassungslos nahmen Organisatoren, FahrerInnen und Fans des OÖ-Cups heute die Todesnachricht von Mag. Klaus Reitter entgegen. Der beliebte Motorsportler, Funktionär und Sponsor des Cups verstarb völlig unerwartet im 59sten Lebensjahr.

Über 15 Jahre war Klaus Reitter Teil des internationalen oberösterreichischen Automobilslalom-Cups. Als Fahrer war er ein typischer „Gentleman-Driver" der auf der Strecke immer die feine, saubere Linie bevorzugte. Mit seinem ruhigen, unspektakulären Fahrstil konnte er vor allem am Steuer seines legendären grünen Caterham Super-Seven zahlreiche Siege und Podestplätze einfahren. Von 2008 bis 2013 gehörte er auch der Cup-Leitung an wo er das Amt des Cupleiter-Stellvertreters und Kassier bekleidete. Stets korrekt und verlässlich kümmerte er sich um alle Aufgaben und opferte viele, viele Stunden seiner Freizeit für den Cup. Nicht zuletzt war er als Unternehmer und Geschäftsmann auch einer der treuesten Sponsoren über Jahre hinweg was für so eine Breitensportserie von unschätzbarem Wert ist.

Danke Klaus, für die vielen schönen Stunden mit Dir und alles was du für den OÖ-Cup getan hast, wir werden Dir ein ehrendes Andenken bewahren!

Unser Beileid und Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen!

 
 
 
 
 
 



Nachlese ARBÖ Slalom-Trophy 2017

 
 

28 Fahrer des internationalen oberösterreichischen Automobilslalom-Cups reisten am 7.Oktober ins PS-Racing Center nach Greinbach in die Steiermark um bei der zweiten ARBÖ Slalom Trophy mit Fahrerinnen und Fahrern aus sieben Bundesländern um Punkte und Medaillen zu kämpfen. Bei besten äußeren Bedingungen zeigten die Aktiven zum Saisonabschluss nochmals Slalomsport auf höchstem Niveau und mit zumeist drei Fahrzeugen gleichzeitig auf der Strecke wurde den zahlreichen Zuschauern durchgehend Action geboten. Wie im Vorjahr ging es für die Teilnehmer in den ÖM-Klassen wieder um eine D-Lizenz für das kommende Jahr und natürlich um die Mannschaftswertung, für die der Wertungsmodus gegenüber 2016 geändert wurde um auch kleineren Teams bessere Chancen zu geben. Und genau diese Änderung führte auch dazu, dass die Entscheidung bis zum Schluss offen blieb und erst mit den letzten Ergebnissen des dritten Rennlaufes feststand. Fast noch erfreulicher war aber der unter den Fahrern des OÖ-Cups herrschende Teamgeist an diesem Tag. Man half sich im Fahrerlager wo immer Hilfe notwendig war und freute sich mit den Kollegen über gute Zeiten und so durfte man sich auch 2017 wieder gemeinsam über tolle Ergebnisse freuen.


In den insgesamt 18 ausgeschriebenen Klassen holten OÖ-Cup-Piloten nicht weniger 18 Podestplätze und mit Matthias Dilly, Harald Kern, Franz Dall und Gerhard Kronsteiner gingen auch wieder vier der begehrten Lizenzen nach Oberösterreich. Einziger Wehrmutstropfen war, dass diesmal keine schnelle Oberösterreicherin dabei war.


In der Mannschaftswertung konnte das Team des OÖ-Cups nach einem spannenden Duell am Ende den Sieg mit 64 Punkten und damit die Goldmedaille in der Slalom-Trophy 2017 holen! Nur drei Punkte dahinter landeten die Vorjahressieger, der SlalomRaceCup (SRC) aus der Steiermark auf Platz zwei. Um die Bronzemedaille kämpften die Teams von RCK/ROC und WEOC, wobei sich am Ende die Wiener um läppische zwei Pünktchen mit Rang vier zufrieden geben mussten.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 



Nachlese sechster Lauf zum 31ten internationalen oberösterreichischen Automobilslalom-Cup

 
 

Kühles, aber trockenes Herbstwetter empfing die 88 Fahrerinnen und Fahrer beim Finale des 31sten internationalen oberösterreichischen Automobilslalom-Cups am 1.Oktober am Gelände der Firma Mitter-Group in Wolfern. Vor einer tollen Zuschauerkulisse zeigten die Aktiven nochmals Slalomsport vom Allerfeinsten und die Organisatoren rund um Wolfgang Jagersberger und sein SPÖ-Power-Team trugen das Ihre zu einem gelungenen Motorsportsonntag bei.

Günther Kuchta (Arbö-Kronstorf) stand zwar schon als Gesamtsieger fest, langte aber trotzdemnochmals richtig hin und trug im Renault-Twingo-Cup einmal mehr den Sieg davon. Alexander Schwaiger und Helmut Tremetsberger komplettierten in der mit 20 Startern wieder extrem stark besetzen Klasse das Podium. In der Jahreswertung wurde es hinter Kuchta nochmalrichtig eng. Tremetsberger sichert sich Platz zwei 0,51 Punkte vor Christian Fesl (Triple-XRacing), der seinerseits Mario Perner (FTP Team Steyr) um 0,05 Punkte den letzten Stockerlplatz wegschnappen kann.

 
 
 
 
 
 

Rene Aichgruber vor Harald Kern (MSC Pyhrn-Priel) lautete zum vierten Mal in dieser Saison die Reihung in der Klasse 1 bis 1400ccm. Platz drei holte sich Gerhard Lainerberger (Arbö-Team Steyr) nach seiner Pause. Mit sechs Siegen in sechs Rennen geht natürlich auch die Jahreswertung an Aichgruber vor Kern und Mario Perner (FTP Team Steyr).

Einen Sieg zum Saisonabschluss holte sich auch noch einmal Walter Wimmer (MIC-Uttendorf). Im Kampf um die verbliebenen Stockerlplätze konnte sich Nico Hackl um 11 Hundertstel gegen Reinhard Schatzl (Triple-X-Racing) durchsetzen. Gesamt steht ebenfalls Wimmer am obersten Treppchen, auf den Plätzen zwei und drei folgen Werner Himsl und Hackl.

 
 
 
 

In einem beinharten Duell wurde der Sieg in der Klasse 3 bis 2000ccm zwischen Christian Kitzler (SK-Voest) und Christian Fesl (Triple-X-Racing) entschieden. Um ganze 16 Hundertstel hatte Kitzler am Ende Nase vorne und auch um Platz drei wurde genauso hart gekämpft. Hier konnte Norbert Forster Rene Degenfellner (MSC-Haag) um 10 Hundertstel vom Podium verdrängen. Mit seinem vierten Saisonsieg konnte sich Kitzler auch den Gesamtsieg in der Klasse sichern. Fesl schob sich mit seinem fünften zweiten Platz auch gesamt auf Rang zwei vor Degenfellner.

 
 
 
 

Sogar noch enger ging es in der Klasse 4 über 2000ccm wo Dieter Lapusch seinen Dauerkonkurrenten Matthias Dilly um winzige fünf Hundertstel auf Rang zwei verweisen konnte. Als Dritte gesellte sich Bettina Forster (FHRT / MSC Pyhrn-Priel) zu ihnen auf das Podium. Mit seinem fünften Saisonsieg machte Lapusch auch in der Jahreswertung alles klar und gewinnt vor Dilly und Forster.

Nachdem er sich 2016 um 0,16 Punkte geschlagen geben und mit Platz zwei begnügen musste holt Dieter Lapusch heuer die Gesamtwertung der Division I. Walter Wimmer als zweiter und Christian Kitzler als dritter komplettieren hier nur durch 0,41 Punkte getrennt die ersten Drei.

 
 
 
 

Auch in der Klasse 5 bis 1400ccm ging es in Wolfern richtig zur Sache. Nach Rennlauf eins waren Gerhard Nell, Alfred Feldhofer (beide Arbö-Team Steyr) und Gerhard Millauer (AMSCEnnstal) nur durch fünf Hundertstel getrennt. Der Sieg ging am Ende an Nell 39 Hundertstel vor Feldhofer und 85 Hundertstel vor Millauer. Über die ganze Saison am fleißigsten Punkte gesammelt haben aber andere. Das Gesamtergebnis lautet hier Rene Aichgruber vor Harald Kern und Simone Maderthaner.

Gerhard Kronsteiner (Arbö-Team Steyr) behielt seine weiße Weste und holte auch beim Finale den Sieg in der Klasse 6 bis 1600ccm. Philip Raab (JRT) gelang bei der ersten Ausfahrt mit dem neuen Opel Corsa Platz zwei vor seinem Teamkollegen Philip Gärtner (ebenfalls JRT) der auf den bewährten Mitsubishi Colt zurückgriff. Die Reihung in der Klassenwertung 2017 heißt somit ebenfalls Kronsteiner vor Raab und Gärtner.

 
 
 
 

In der Klasse 7 bis 2000ccm zog es Tabellenleader Patrick Wendolsky (Wendolsky Motorsport) vor beim Bergrallye-Cup-Finale in Gossendorf anzutreten. In seiner Abwesenheit konnte Andreas Ortner das schlechte Ergebnis aus 2016 auf dieser Strecke vergessen machen und feierte einen deutlichen Sieg vor Georg Schlader (MSC Pyhrn-Priel) und Dominik Weidinger. Während Wendolsky der Klassensieg nicht mehr zu nehmen war sicherte sich Ortner mit seinem Sieg zum Abschluss Rang drei hinter Schlader.

 
 
 
 

Ein Hutfehler entschied das Bruderduell zwischen Patrick und Hannes Huemer in der Klasse 8 über 2000ccm, wobei sich Hannes zumindest mit der schnellsten Tourenwagenzeit des Tages trösten konnte. Mit Rang drei holte sich Alexander Schwaiger seinen zweiten Stockerlplatz in dieser Klasse. Patrick vor Hannes heißt auch die Reihung in der Jahreswertung. Rang drei geht mit Jürgen Kellermayr (KS-Autosports) ebenfalls an einen Piloten aus dem Großraum Wels.

 
 
 
 

Der Gesamtsieger der Division II heißt damit zum zweiten Mal Gerhard Kronsteiner, und er ist damit der erste seit Robert Aichlseder 2008/2009 dem eine erfolgreiche Titelverteidigung in der Division II gelingt. 0,53 Punkte dahinter holt sich Patrick Huemer den Vizetitel vor Patrick Wendolsky.

Martin Bointner ist mit einem weiteren Sieg in der Klasse 9 Sportfahrzeuge der dritte Fahrer in dieser Saison der ungeschlagen bleibt, und wie jedes Mal wenn er am Start war folgt ihm Alexander Schwaiger auf Rang zwei. Wenig verwunderlich also, dass die Reihung in der Endabrechnung ebenso lautet.

 
 
 
 

Christian Kellermayr (KC-Motorsport) und Georg Schlader warfen in der Klasse 10 Rennfahrzeuge nochmals ihr ganzes Können in die Waagschale und lieferten sich ein sehenswertes Duell um den Sieg. Am Ende hatte Kellermayr hauchdünn um 6 Hundertstel das bessere Ende für sich. Rang drei ging bei der ersten Ausfahrt mit dem neu aufgebauten Subaru an Kurt Savel (Savel-Motorsport). In der Gesamtwertung konnte Schlader trotzdem um 0,21 Punkte vor Kellermayr die Oberhand behalten.

 
 
 
 

Nach seinem Sieg beim Bergrennen in St.Agahta eine Woche zuvor brannte Andi Stollnberger (MSC-Haag) überlegene Tagesbestzeit auf die Bahn und holte sich den Sieg in der Klasse 11 Formelfahrzeuge vor Florian Mauhart (MC-Laakirchen) und Thomas Becker. In der Endwertung hat aber Mauhart die Nase vorne, Stollnberger und Roman Six folgen auf den Plätzen.

In der Klasse 12 Serienfahrzeuge lag vor dem Finale Dieter Lapusch bereits uneinholbar in Front und trat deshalb gar nicht mehr an. Das Podium lautete damit Mario Perner, vor Martin Ellmer und Jürgen Hrubant (MSC-Haag). In der Gesamtwertung schiebt sich Hrubant damit auf Platz zwei hinter Lapusch und vor Richard Dicketmüller (PSV-Linz)

Der Gesamtsieger in der Division III stand mit Dieter Lapusch schon vor dem Finale fest, der damit einer fantastischen Saison einen weiteren vollen Erfolg hinzufügt. Auf den weiteren Ehrenplätzen klassieren sich Martin Bointner und Georg Schlader.

 
 
 
 

Die 31ste Saison des internationalen oberösterreichischen Automobilslalom-Cups ist damit Geschichte. Der Schlusspunkt wird dann am 9.Dezember im Rahmen der Jahressiegerehrung über die Bühne gehen. Bevor es aber so weit ist wird am 7.Oktober noch eine Abordnung zur zweiten Arbö-Slalom-Trophy nach Greinbach in die Steiermark reisen und versuchen das hervorragende Ergebnis aus dem Vorjahr zu wiederholen oder sogar noch etwas zu verbessern.

 
 
 



OOE-Twingo-Cup 2017

 
 

Am vergangenen Wochenende ging der OOE-Twingo-Cup 2017, der seit 2016 fixer Bestandteil des Oberösterreichischen Automobilslalomcup ist, mit dem sechsten und letzten Lauf in Wolfern (Steyr-Land) zu Ende.

Günter Kuchta (ARBÖ Kronstorf) war noch einmal maximal motiviert und demonstrierte mit Sieg Nummer 4, dass er heuer das Maß in der kleinsten Klasse war. Schon viele Top-Zeiten erreichte Alexander Schwaiger (PSV-Linz) im PSV-Leih-Twingo, aber eben oft mit einem Hutfehler. Diesmal gelang Platz zwei, mit nur 0,51 Sekunden Rückstand auf Kuchta und damit die lang erhoffte erste Plakette für den Leihwagen. Aber auch Helmut Tremetsberger (PRIVAT) und seine Kollegen bereiteten Ihren roten Twingo optimal vor und so sicherte er sich den dritten Platz vor Mario Perner vom FTP-Team Steyr. Perner hatte sich eigens für das Finale einen violetten Twingo C06C (16V) organisiert. Platz fünf ging an Richard Dicketmüller, ebenfalls PSV-Linz. Als schnellste der vier Damen landete Conny Schmid (Triple-X) auf dem ausgezeichneten 9. Platz. Von den 20 Teilnehmern, waren in Wolfern fünf neue Gesichter am Start, von denen einige beabsichtigen, 2018 mit einem eigenen Fahrzeug am Twingo-Cup teilzunehmen.

Insgesamt nahmen heuer 6 Damen und 29 Herrn in diesem Cup teil, die zusammen 113 mal am Start standen. Mit durchschnittlich 19 Starter je Lauf (2016 waren es 15 pro Lauf) ist der Twingo-Cup die mit Abstand teilnehmerstärkste Klasse im OOE-CUP. Da sich so wie letztes Jahr auch heuer wieder alle vorbildlich an das Reglement hielten, wird dieses voraussichtlich auch für 2018 nahezu unverändert bleiben können. Twingo-Cup Initiator Roland Dicketmüller (Sektionsleiter PSV-Linz-Motorsport) freut sich über den riesigen Erfolg der Serie und gratuliert allen, die 2017 Ihr persönliches Ziel im Twingo-Cup erreichen konnten.

Interessierte finden nähere Informationen auf der Homepage des OOE-Cup bzw. beim PSV-Linz Motorsport. Das Gesamtergebnis ist auf www.ooe-cup.at/Ergebnisse zu finden.


 
 
 
 
 
 
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19.11.2017
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