IN MEMORIAM



Nachruf Hans Hofmeister 01/2025

Auch wenn es viele ahnten überraschte uns gestern die traurige Nachricht vom Tod Hans Hofmeisters. Der allseits beliebte Motorsportler aus der bayerischen Grenzstadt Laufen verstarb nach schwerer Krankheit kurz vor seinem 79sten Geburtstag. Hans lebte nur einen Steinwurf von der Grenze zu Salzburg entfernt am Abtsdorfer See und schon in den 1970er Jahren zog ihn seine Begeisterung für den Motorsport nach Österreich, wo er mit seinem roten NSU-TTS über Jahrzehnte die Slalom- und Bergszene mitprägte. Rasch stellten sich erste Erfolge ein und Mitte der 1990er-Jahre dominierten Hans und sein Bruder Sepp mit ihren pfeilschnellen Geräten die Slalomszene in Oberösterreich und räumten im OÖ-Cup reihenweise Klassen- und Gesamtsiege ab. Während sich Sepp noch vor der Jahrtausendwende aus dem Cup zurückzog, blieb Hans weiterhin aktiv und betrieb seinen geliebten Sport gemeinsam mit seinen Söhnen Hans jun. und Sebastian. Mitte der 2000er Jahre zog sich dann auch er langsam vom Konkurrenzkampf zurück und konzentrierte sich fortan mehr auf Veranstaltungen wie das „Sound-of-Speed“ Festival auf dem Salzburgring, wo nicht mehr der Kampf um Hundertstelsekunden im Vordergrund stand. Den Schlusspunkt unter seine beispiellose Motorsportkarriere setzte er erst im Jahr 2024 beim Haunsbergrennen in Schlössl, wo er seinen Thurner RS, eines der Glanzstücke aus seiner umfangreichen Sammlung von NSU-Fahrzeugen, noch einmal vor hunderten begeisterten Fans den Berg hochtrieb.
Als Ur-Bayer und Landwirt lag ihm aber auch zeitlebens der Erhalt seiner Heimat besonders am Herzen und so setzte er sich in seiner unmittelbaren Umgebung, dem Haarmoos mit der gleichen Leidenschaft für den Naturschutz ein, wofür er 2019 vom bayerischen Umweltminister mit dem „grünen Engel“ ausgezeichnet wurde.
Im Namen der Cup-Leitung des internationalen oberösterreichischen Automobilslalom-Cups bleibt uns nur zu sagen: „Danke Hans, für die vielen unvergesslichen Stunden mit Dir, wir werden Dir ein ehrendes Andenken bewahren!“
Unser Beileid und Mitgefühl gelten den Hinterbliebenen!


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Nachruf Dirk Hartung 03/2024

Mit großer Bestürzung nahmen Veranstalter, FahrerInnen und Fans der Slalom-Gemeinschaft Österreichs die traurige Nachricht von Dirk Hartungs plötzlichem Tod entgegen. Der allseits bekannte und beliebte Motorsport-Fotograf verstarb völlig unerwartet im 57sten Lebensjahr. 1967 in Bonn geboren zog er 1997 der Liebe zu Lebensgefährtin Sabine wegen nach Wien und wurde hier schnell ein fixer Bestandteil der Motorsport-Szene, in der er nun eine große Lücke hinterlassen hat.
Vor mehr als einem Jahrzehnt sagte er dem damals neu gegründeten Info-Team der Slalom-ÖM seine Unterstützung zu und trug mit seinen professionellen Bildern wesentlich zur Erfolgsgeschichte der letzten Jahre bei. Auch für den OÖ-Cup stand er stehts bereit wenn man ihn brauchte. Als Berufsfotograf und Chefredakteur musste er zwar seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Bildern verdienen, stelle dabei aber nie den geschäftlichen Aspekt an erste Stelle und wurde so ein treuer und verlässlicher Partner für zahlreiche Rennserien im österreichischen Breitenrennsport. Neben der Arbeit hinter der Linse betätigte er sich auch als Mitorganisator von Veranstaltungen wie dem „Masters of Dirt“ oder des World Bodypainting Festivals und fand auch noch Zeit sich karitativ zu engagieren.
Seine zweite große Leidenschaft neben der Fotografie gehörte dem Reisen, gerne auch abseits des Motorsports wie zahlreiche Bilder von Festivals und Treffen beweisen. Ob im Fahrerlager einer Motorsportveranstaltung oder in fremden Ländern und Kulturen liebte er es sich dann mit der Kamera unter die Menschen zu mischen und das Leben und die Atmosphäre in Bildern festzuhalten.
Danke Dirk, für alles, was Du für den Motorsport in Österreich und speziell die Slalom-ÖM getan hast und die vielen lustigen Stunden, wir werden Dir ein ehrendes Andenken bewahren!
Unser Beileid und Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen!



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Nachruf Edi Kronsteiner 05/2021

Ein Leben für den Motorsport

Völlig unvermittelt erreichte uns dieser Tage die traurige Nachricht vom Tod Edi Kronsteiners.
Als langjähriger Pilot und Veranstalter war er bis zuletzt eine fixe Größe im oberösterreichischen Automobilslalom-Cup. Seine ersten Lorbeeren im Slalomsport erntete er auf einem Simca Rallye den er sich mit seinem Vater Johann teilte, seine größten Erfolge feierte er aber auf einem VW-Golf mit dem er sowohl einen Gesamtsieg in der Division II als auch zahlreiche Top-Platzierungen in der Slalom-ÖM feiern konnte. Nach einigen Jahren auf diversen Opel-Kadett Modellen brachte er zuletzt einen Matra Murena Turbo an den Start mit dem er zwar nur mehr sporadisch an den Start ging, aber trotzdem noch immer beachtliche Erfolge einfahren konnte. Uns bleibt leider nur mehr danke für die gemeinsame Zeit zu sagen, wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren!
Unser Beileid und Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen!



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Nachruf Johann Kronsteiner 12/2020

Kurz nach Jahreswechsel erreichte die Gemeinde des internationalen oberösterreichischen Automobilslalom-Cups die traurige Nachricht vom Tod Johann Kronsteiners. Das Urgestein des OÖ-Cups verstarb am 31. Dezember im 82. Lebensjahr. Wie kein Zweiter prägte er die Slalomszene in Oberösterreich als Fahrer, Veranstalter und Funktionär über Jahrzehnte und war von 1999 bis 2001 auch als Cupleiter tätig. Seine Karriere als Fahrer begann 1973 und endete erst 2010 mit 71! Jahren, wie könnte es anders sein, beim Arbö-Slalom in Steyr. Dem Arbö trat er bereits 1972 bei und war von 1977 bis 1988 auch Obmann des Arbö-Teams Steyr. Unter seiner Führung entwickelte sich Steyr zur Slalom-Hochburg wo viele legendäre Veranstaltungen unter seiner Leitung auf dem MAN zw. SKF-Parkplatz über die Bühne gingen. Aber auch als Fahrer konnte er auf zahlreiche Erfolge verweisen, wie seinen beiden OÖ-Cup-Gesamtsiege 1990 und 1991 beweisen, womit er bis heute der einzige OÖ-Cupleiter ist dem das gelang. Neben einigen Einsätzen auf NSU galt seine große Liebe immer diversen Simca-Rallye Fahrzeugen die er allesamt bis in die letzte Schraube kannte. In den letzten Jahren seiner aktiven Zeit als Fahrer erhielt er auch den Spitznamen „Slalom-Opa“ und wurde 2005 für seine Verdienste um den Sport als erster Preisträger mit der von Charly Keindlstorfer initiierten „Florian-Trophäe“ ausgezeichnet. Neben dem Sport widmete er sich vor allem seiner Familie und es erfüllte ihn mit Stolz, dass seine Söhne Gerhard und Edi in seine Fußstapfen traten und ebenfalls zu sehr erfolgreichen Slalompiloten wurden.
Danke Hans, für alles was du für den Slalomsport und speziell für OÖ-Cup getan hast, wir werden Dir ein ehrendes Andenken bewahren!
Unser Beileid und Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen!




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Nachruf Peter Spiegl 11/2018

Völlig unerwartet erreichte uns Ende Oktober die Nachricht, dass bei unserem lieben Freund und Kollegen Peter Spiegl Leukämie festgestellt wurde. Dass er nach wenigen Tagen an einer Gehirnblutung verstarb, versetzte uns einen Schock.
Zwei Wochen zuvor waren viele von uns noch gemeinsam mit Peter und seiner Familie am Red-Bull-Ring in Spielberg. Es war unser alljährlicher Ausflug. Gemütlich, entspannt und vor allem lustig, wie wir eben unsere Freizeit bei der Sektion Motorsport der PSV Linz verbringen.
Peter war seit mehr als 15 Jahren Mitglied der PSV Linz. Als sehr aktives Mitglied interessierte er sich für alle Arten des Motorsports. Regelmäßig nahm er an den legendären Polizeisternfahrten teil. Peter war begeisterter Motorrad- und Kartfahrer. Immer wieder bewies er uns sein Talent für schnelles Fahren, egal ob auf zwei oder vier Rädern.
Als gelernter Maschinenschlosser und Absolvent der Maschinenbau-HTL hatte er großes Verständnis für Technik. Beruflich war Peter seit 21 Jahren als Systemspezialist bei ANGER Machining in Traun für die Automobilindustrie tätig. Oft erzählte er uns von seinen interessanten Auslandsreisen zu den namhaften Automobilherstellern, wo es galt in kurzer Zeit Probleme mit Produktionsmaschinen zu lösen.
Peter trug alle Jahre sehr wesentlich bei der Umsetzung unseres ÖM-Autoslaloms bei. Zusammen mit Alex sorgte er für den Streckenaufbau, die Absicherungsmaßnahmen und instruierte am Renntag die Streckenposten. Verlässlich gehörte er immer zu den Ersten, die sich im Südpark trafen und auch zu den letzten, wenn alles wieder zurückgebracht, gereinigt und fürs nächste Jahr verstaut werden musste. Nicht minder wichtig war ihm aber auch die Geselligkeit, wenn wir nach dem Rennen noch lange zusammensaßen.
Im OOE-CUP fand er beim Twingo-Cup zusammen mit seiner Frau Sandra und seinem Freund Alex ein Betätigungsfeld, wo er mit seiner Familie spannende Stunden verbringen konnte.
Wir danken Peter, einem großartigen, begeisterungsfähigen Menschen, der immer für neue Ideen offen war, für die Zeit die wir gemeinsam mit ihm verbringen durften.
Im Namen aller Mitglieder der
Polizeisportvereinigung Linz – MOTORSPORT


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Nachruf Klaus Reitter 09/2017

Fassungslos nahmen Organisatoren, FahrerInnen und Fans des OÖ-Cups heute die Todesnachricht von Mag. Klaus Reitter entgegen. Der beliebte Motorsportler, Funktionär und Sponsor der Cups verstarb völlig unerwartet im 59sten Lebensjahr.
Über 15 Jahre war Klaus Reitter Teil des internationalen oberösterreichischen Automobilslalom-Cups. Als Fahrer war er ein typischer „Gentleman-Driver“ der auf der Strecke immer die feine, saubere Linie bevorzugte. Mit seinem ruhigen, unspektakulären Fahrstil konnte er vor allem am Steuer seinen legendären grünen Caterham Super-Seven zahlreiche Siege und Podestplätze einfahren. Von 2008 bis 2013 gehörte er auch der Cup-Leitung an wo er das Amt des Cupleiter-Stellvertreters und Kassier bekleidete. Stets korrekt und verlässlich kümmerte er sich um alle Aufgaben und opferte viele, viele Stunden seiner Freizeit für den Cup. Nicht zuletzt war er als Unternehmer und Geschäftsmann auch einer der treuesten Sponsoren über Jahre hinweg was für so eine Breitensportserie von unschätzbarem Wert ist.
Danke Klaus, für die vielen schönen Stunden mit Dir und alles was du für den OÖ-Cup getan hast, wir werden Dir ein ehrendes Andenken bewahren!
Unser Beileid und Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen!



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Nachruf Georg Pacher 07/2014

Wie ein Blitz schlug heute die Nachricht vom Tod Georg Pachers in der OÖ-Cup-Gemeinde ein. Der charismatische Tiroler war lange Jahre fixer Bestandteil des internationalen oberösterreichischen Automobilslalom-Cups wo er viele, viele Siege feiern konnte. Begonnen hat Georg seine Motorsportkarriere auf der Rundstrecke wo er in diversen Marken-Cups, der Tourenwagen-EM und aber auch im Formelauto sein Können unter Beweis stellte. Eine schwere Krankheit zwang ihn dann zu einer zehnjährigen Pause, ehe er mit einem Puch 500 in die Slalom- und Bergszene zurückkehrte. Im Laufe der Jahre baute er dann mit Freunden und dem vorarlberger Rennwagenkonstrukteur Walter Pedrazza die spektakulärsten Puch-Fahrzeuge die man je gesehen hat. Mit diesen sorgte auf den Slalompisten und Bergrennstrecken für Furore und wurde weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Wohl wissend wie schnell im Leben alles anders werden kann versuchte er in dieser zweiten Karriere aus jedem Tag den maximalen Nutzen zu ziehen und fuhr an fast jedem Wochenende ein Rennen. Er liebte diesen Sport einfach über alles und ließ sich auch von immer wiederkehrenden gesundheitlichen Problemen nicht unterkriegen. Mit großer Selbstdisziplin und eisernem Willen betrieb er sein Hobby und war für viele ein Vorbild was den Umgang mit dem eigenen Schicksal betrifft. Danke Schorsch, für die gemeinsame Zeit und alles was du für unseren Sport getan hast, der österreichische Motorsport verliert eine große Persönlichkeit mit Dir!
Unser aufrichtiges Beileid und Mitgefühl gilt seiner Familie und Angehörigen!




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Nachruf Christian Stelzhammer 11/2013

Mit Bestürzung nahmen Organisatoren, FahrerInnen und Fans des OÖ-Cups heute die traurige Nachricht von Christian Stelzhammers Tod entgegen. Der allseits beliebte Motorsportler verstarb völlig unerwartet im 48sten Lebensjahr.
Christian war seit 2001 in der Slalomszene unterwegs und zählte bald zu den Schnellsten in der seriennahen Klasse, egal ob OÖ-Cup, ÖM oder Salzburger Landesmeisterschaft. 2006 wechselte er dann zu den verbesserten Fahrzeugen und fand auch hier rasch den Anschluss an die Spitze, wie zahlreiche Siege und Podest-Platzierungen zeigen. Neben seinen fahrerischen Qualitäten war Christian im Fahrerlager aber vor allem als Mensch sehr beliebt. Er war ein Fahrer der auf der Strecke viele Gegner, neben der Piste aber ausschließlich Freunde hatte. Immer lustig und zu Scherzen aufgelegt auch wenn mal der Erfolg ausgeblieben ist und stets hilfsbereit wenn es darum ging einem Kollegen aus der Patsche zu helfen. Mit Ihm verliert der Slalomsport nicht nur einem hervorragenden Motorsportler sondern auch einen besonderen Menschen, ohne den es vermutlich ein Stück weit ernster werden wird in diesem immer professioneller werdenden Sport. Danke Christian, für die vielen schönen Stunden mit Dir,wir werden Dir ein ehrendes Andenken bewahren!
Unser Beileid und Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen!



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